Und ich wendete mich ab

Jeden Tag davon Träumen,
nachts mit dem Gedanken einschlafen,
morgens damit aufwachen.
Aber jedes Mal mit der Gewissheit,
dass es nie wahr werden wird.
Sag niemals nie,
einfacherer gesagt, als getan.
Denn in diesem Fall ist es eine Ausnahme.
Wie sehr ich mich danach sehne...

Tränen vor Freude zu vergießen,
anstatt aus Trauer.
Trauer über mein Leben,
eins, das immer traurig bleibt.
Niemals dachte ich,
dass das mal passiert.
Habe mich immer dagegen gewehrt,
es ist dadurch nur schlimmer geworden.

Weißt du wie sich das anfühlt?
Es immer als Geheimnis mit dir herumzutragen?
Niemandem davon zu erzählen, was los ist?
Weißt du, wie es ist, tapfer weiterzumachen,
als sei nichts passiert?
Doch es ist etwas passiert, du weißt es nur nicht.
und wirst es niemals erfahren...

Ich hoffe du bist glücklich, ohne mich.
Frag nicht warum, vergiss mich.
Ich kann mit dieser Last nicht leben,
es dir nicht sagen zu dürfen.
Andere macht das stark,
aber ich breche zusammen.
Lass mich gehen und ich schwöre,
ich werde dich nichtsahnend zurücklassen.
Es ist besser so...
Es reicht wenn mein Leben kaputt ist!


Unbenannt

Was war es für ein Gefühl,
mich gehen zu sehen?
Als ich dir sagte,
du sollest mich in Ruhe lassen,
weil mich deine Probleme nerven.
Fühlte es sich gut an?
War es das, was du wolltest?

Ich habe genug von dir
Genug davon, immer deine Launen zu ertragen
Genug davon, immer wieder zurück gestoßen zu werden
Genug davon, mir deine blöden Sprüche anzuhören.
Das hast du nun davon.
Aber es stört dich wahrscheinlich eh nicht.

Ich bin dir doch völlig egal, nicht?
Nur ein Stein im Weg, der zu groß ist,
als dass man ihn wegtreten könnte.
Habe ich dich verachtet?
Oder dich jemals verraten?
Nein, das habe ich nicht,
Das weißt du.

Und warum tust du es dann?
Ich weiß, ich bin nichts wert.
Aber warum trampelst du so auf mir herum,
auf mir und meinen Gefühlen?



Auf der Flucht

Du rennst durch einen Wald
Äste peitschen dir ins Gesicht
Aber du bist stark, läufst weiter
Tiefer, immer tiefer hinein
bis du nicht mehr weißt, wo du bist
Bekommst kaum noch Luft
ein Gefühl, als würdest du sterben
Aber du lebst, du lebst!
Du siehst drei Wege
doch welchen schlägst du ein?
Den, der blumig und hell ist?
Den, der hölzern und hart ist?
Oder den, der steinig und dunkel ist?
Voller Naivität nimmst du den blumigen
der beste, wie du denkst
Deine nackten Füße fühlen Blumen
du schreist auf vor Freude
Plötzlich ein Stich
mitten ins Herz
Dein Körper sackt zusammen
du kannst dich nicht mehr halten
Vor dir siehst du den Abgrund
War es der richtige Weg? Dein Weg?
Du Narr
Das Auge trübt dich
und sieht nur das,
was du sehen willst
Tape weiter im Dunkeln
bis du es endlich begreifst
Oder glaubst du wirklich,
es gibt ein Leben ohne Steine?

 


Schließe niemals die falsche Tür auf....

Nun bin ich hier,
Den Schlüssel zu der letzten Tür in der Hand.
Soll ich? Soll ich nicht?
Niemand kann mir helfen.
Bin auf mich allein gestellt.
Muss eine Entscheidung treffen.
Aber wie?!
Was erwartet mich hinter dieser Tür?
Das schöne, erlöste Leben?
Oder das dunkle Nichts?
Langsam führe ich den Schlüssel
In Richtung des Schlüssellochs.
Ich werde es tun...
Mit einem Rück öffne ich die Tür.
Ist das meine Erlösung?
Alles um mich herum wird dunkel.
Ich kann mich nicht mehr bewegen.
Spüre nichts mehr.
Die Tür ist offen.
Habe meine Entscheidung getroffen.
Aber, geht es mir besser...




Versuche zu verstehen...

Musste das sein?
Du wolltest, dass ich leide...
Dass ich wieder hinabgezogen werde...
Hinab in das Dunkel...

Dein Herz sollte meine Seite nicht verlassen...
Du solltest immer bei mir sein...
Ich sollte dir etwas bedeuten...
Ich frage mich: Wo bist du?

Wo bist du; der dem man alles sagt...
Der, dem man vertrauen kann...
Der, auf den man hoffen kann...
Alle liebst du, nur mich nicht...

Sag es mir ins Gesicht!
Sag mir, wie egal ich dir bin.
Frag mich nicht wo mein Glaube ist,
frag dich, warum er weg ist...




Einmal und nie wieder...

Habe Angst...
Angst, dass jemand es findet...
Dass jemand weiß wie es fühlt,
wie es denkt...

Es ist unbekannt
und unbeschreiblich...
Schrecklich?
Ja, vielleicht...

Es macht traurig,
bringt dich zum Nachdenken...
Lässt dich fühlen,
was Schmerz bedeutet...

Fühle mich gefangen,
möchte raus...
Hinaus aus diesem Käfig,
kann aber nicht...

Bin gefesselt,
werde immer zurück geholt
bitte finde es nicht...
lass es schlafen....

Mein wahres Ich...





Im Rausch der Zeit

Durch die Straßen gehen
in Zeitlupe den Tag erleben
genug Zeit haben, alles zu überdenken
jeder Schritt; es ist nichts spontan

Verpasste Chance, nie wieder
alles aus, vorbei, beendet
Nie wieder diese Schmerzen ertragen
Doch was bleibt ist der Rest

Schmerzende Erinnerungen
zuviel durchlebt, alles egal
Egal was passiert ist, egal was ich tue
Niemand achtet auf andere

Alles egoistische Menschen
'Erst muss ich mich finden
bevor ich dir helfe'
Was zählt denn schon eine Sekunde...

In viele Jahren....






Ein Baum

Er steht auf eine Wiese
um ihn herum sehr viel Leben
und doch ist er allein
denn er ist ja ein Baum

Hart und stark sieht er aus
doch keiner weiß oder vermutet
dass er verletzbar und sanft ist
Stur gehen alle vorbei

Misshandeln ihn, Schläge, Tritte
nicht mit Taten - mit Worten
überall schmerzt es ihm
im Herzen, dem Bauch, überall

Er weint vor Schmerzen
kaum auszuhalten, aber es muss sein
Muss es denn wirklich sein
Einfach alles vorbei

Schnell und schneller
so sollte es kommen
Schmerzen sind nicht wichtig
Im Laufe des Lebens unwichtig geworden

Und im nächsten Sommer
da ist er wieder gut genug
für alle die Schutz brauchen
die sich der Wärme entziehen

Menschen lassen ihn
zu einem Eisklotz gefrieren
Inzwischen merken sie es nicht mehr
Denn die Normalität beherrscht das Leben

Beginne zu begreifen

Langsam verstehe ich, warum es so ist
Begreife, dass ich viel lernen muss
Und, dass ich nichts ändern kann
Meine Seele verbannt?
 
Verbannt in einen dunklen Kerker
Kein Licht, keine Musik, kein Leben
Außer mir, der verdammten Seele?
Eine, die es wohl verdient hat so zu sein?
 
Auf die Frage warum
Kann mir niemand antworten
Dieser Kerker ist so eng
So eng, dass ich drohe zu ersticken
 
Doch wer hilft mir heraus
Wer schmeißt mir ein Seil zu
Wenn ich schon bis zum Kinn
Im Wasser stehe – Wasser des Vergessens?

Ich werde brechen
Keiner sieht es
Ich habe Schmerzen
Keiner kann es fühlen
 
Was ist das für eine Welt
In der man so leben muss
Warum soll man leben
Wenn man irgendwann doch wieder gehen muss?
 
 


 
 

Warum gibt es dich

Grade waren die letzten Wunden verheilt
Schon fügst du mir wieder Schmerz zu
Macht es dir Spaß mich leiden zu sehen?
Gefällt es dir, wenn ich weine?
Warum rede ich überhaupt mit dir?
Ich  hatte dich aus meinem Leben verbannt
Doch jetzt bist du wieder da
So wollte ich das nicht
Aber es musste ja so kommen
Sie hatten alle Recht
Innerlich zerbreche ich erneut
Denn die Scherben wollen nicht halten
Weil DU es so wolltest
Weil DU mir mein Leben versaut hast
Weil DU mich wahnsinnig machst
Ich verachte dich
Nun soll ich dir in die Augen schauen
Du hast erreicht, was du wolltest
Ich verschwende wieder Gedanken an dich
Ich wollte das nie wieder tun
Hatte es mir geschworen
Trotzdem zwingst du mich
Ich hasse dich
 
 
 


 

Das perfekt Leben

Stell dir vor, du hast Geld zu arbeiten
Stell dir vor, dir mangelt es an nichts
Stell dir vor, du hast ein perfektes Leben
Doch bist du dann glücklich
Wirst du dann mit einem lachendem
Und einem weinenden Auge zurückblicken
 
Zurück auf die schlechten Zeiten
In denen du kein Heim
Kein Geld und keine Freunde hattest
Wie begegnest du denen
Die auf der Straße leben
Nichts haben und krank sind
 
Wirfst du ihnen 10 Cent in den Hut
Oder gehst du arrogant an ihnen vorbei
Mit dem Satz „Sind doch eh alles „Betrüger“
Wie verhältst du dich denen gegenüber
Die hart arbeiten müssen
Damit sie Wasser und Brot kaufen können
 
Und wie blind blickst du auf dich herab
Bewunderst du dich
Was du alles geschafft hast, wie reich du bist
Oder weinst du
Weil du dein altes Leben wieder willst
 
 
 
 

Traumland
 

Du läufst durch ein Feld
Mit den Handflächen
Das Korn zu fühlen
Und es leicht kribbelt
 
Deine Füße über dem Boden
Schwebend, und doch fühlend
Ab und zu piekst es
Man spürt es kaum
 
Die Haare fliegen herum
Wund durchflutet dein Gesicht
Sonne wärmt dich auf
Plötzlich – du bleibst stehen
 
Realisierst: ein Traum
Deine Augen öffnen sich
Sehen nur die kalte Decke
Denn alles war ein Traum
 
 
 

Kinderaugen

Wenn man in die Augen
Eines Kindes schaut
Sieht man die Reinheit, die Schönheit
Die Wärme auf dieser Welt
Diese Kinderaugen haben
Noch kein Hass erlebt
Sie kennen nur
Die schönen Dinge dieser Welt
Doch wie lange wird es dauern
Bis auch diese Kinderaugen
Den Hass, die Trauer
Dieser Welt widerspiegeln



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